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Meine aktuellen Beiträge zu Ernährung & TCM
Hafer
Hafer ist von allen Getreiden thermisch das wärmste. Darüber hinaus ist er v.a. nährend und stärkend, insbesondere für unsere „Verdauungsmitte“, also Milz und Magen. Hafer hilft dabei, Qi und Yang aufzubauen, schenkt Energie und wirkt kräftigend bei Erschöpfung, Kältegefühl oder innerer Schwäche. Auch die Nerven profitieren von seiner ausgleichenden Wirkung – deshalb gilt Hafer in der TCM als stärkendes Getreide für Körper und Geist
Getreide
Getreide hat durch die steigende Zahl von Unverträglichkeiten (v.a. Gluten) und den Hype um proteinreiche Ernährung seinen guten Ruf verloren. Dennoch kann Getreide als wichtigstes Grundnahrungsmittel bezeichnet werden. Auch in der TCM hat Getreide einen sehr hohen Stellenwert.
Deine Mitte
In der TCM spielt die Verdauung eine zentrale Rolle. Milz und Magen verwandeln Nahrung in Energie – sie sind unsere Mitte und entscheidend für Kraft, Immunsystem und Wohlbefinden. Ist unsere Mitte stark, fühlen wir uns stabil, klar und gut genährt. Ist sie geschwächt, zeigen sich oft Müdigkeit, Blähungen oder ein Völlegefühl.
🌿 Dojozeiten – die Kraft der Übergänge
Am Sonntag endet laut TCM der Frühling und wir begeben uns in eine 18 tägige Übergangszeit, wo sich unser Körper auf die nächste Jahreszeit, in diesem Fall den Sommer, vorbereitet und umstellt.
Yangisieren
Wenn wir mehr Wärme und Energie in unsere Speisen bringen wollen, spielt neben der Verwendung von wärmenden Gewürzen vor allem die Zubereitung eine ganz entscheidende Rolle.
Rhabarber
Rhabarber hat laut TCM eine stark kühlende Wirkung und hilft, Hitze im Körper zu klären – was besonders bei entzündlichen Erkrankungen eine wertvolle Unterstützung sein kann. Er wirkt zudem verdauungsfördernd, wodurch stagnierende Energie (Qi) wieder in Fluss kommen kann.
Spargel
Spargel ist im Frühling ein echtes Geschenk für den Körper. Er unterstützt besonders die Leber und fördert die Entgiftung, was perfekt zur Frühlingszeit passt. Laut TCM wirkt Spargel außerdem leicht kühlend und befeuchtend – ideal, um innere Hitze auszugleichen und den Körper sanft zu entlasten.
Frohe Ostern
Das Osterfest fällt genau in die Zeit des Frühlings – und passt damit perfekt zur Sichtweise der TCM. Der Frühling steht für Neubeginn, Wachstum und Aufbruch. Die Energie (Qi) steigt nach oben, alles beginnt zu sprießen und sich zu entfalten.
Die Farbe Grün
Grün ist die Farbe des Frühlings, der in der TCM dem Element Holz zugeordnet ist. Grün passt auch wunderbar zum Osterfest. Denn Grün steht für Wachstum, Erneuerung und frische Lebensenergie. Genau das sehen wir jetzt überall in der Natur: Knospen, junge Blätter und frische Pflanzen.
Spinat
Spinat als traditionelles Gemüse am Gründonnerstag passt laut TCM perfekt in den Frühling. Seine grüne Farbe stärkt das Element Holz und unterstützt damit besonders die Leber.
Zeitumstellung
Laut TCM folgt unser Körper einem natürlichen Biorhythmus, in dem die Lebensenergie (Qi) im Tagesverlauf durch die Organe fließt. Die Zeitumstellung kann diesen Rhythmus kurzfristig stören, weil sich unser innerer Takt nicht sofort an die neue Uhrzeit anpasst.
April, April
Das typische Aprilwetter mit Sonne, Wind, Regen oder auch Schnee mit plötzlichen Temperaturwechseln spiegelt aus Sicht der TCM die Dynamik des Holzelements wider. Der Frühling, als dem Holzelement zugeordnete Jahreszeit, steht für Bewegung und Veränderung – und genau das zeigt sich auch im Wetter: schnell, unberechenbar und wechselhaft.
Bärlauch - einfach typisch Frühling.
Bärlauch - oder auch Waldknoblauch genannt - ist eigentlich kein klassisches Gemüse sondern den Kräutern zuzuordnen. Von der Wirkung her ist Bärlauch ähnlich wie Knoblauch thermisch gesehen sehr wärmend und im Geschmack scharf. In der TCM wird er daher empfohlen bei Beschwerden, die aufgrund von Kälte oder Nässe auftreten. Er hat aber auch eine entgiftende und blutreinigende Wirkung.